Ich? Also gut – ich.

Was gibt es zu sagen über einen Mann von 61 Jahren, der nirgendwo mehr so recht hin passt?
Dass ich mein Leben, ich meine damit eine bürgerliche Existenz, welche eigentlich gar kein Leben ist,
sondern lediglich ein Funktionieren nach Spielregeln, welche andere aufgestellt haben,
dass ich dieses Leben komplett an die Wand gefahren habe?
Ist es das, was man über mich lesen will?
Oder, dass ich mich jetzt besser fühle, als je zuvor?
Dass ich mich für das Schreiben entschieden habe, weil mir sonst der Schädel platzt?

Hm, ich weiß nicht, ob es das ist. Aber ich mach mir demnächst mal Gedanken darüber, okay?

Die Poeme, die ich hier poste, sind keine Lyrik im “Akademischen Sinne”. Sollen es auch nicht sein.
Nein, das würde nur zu Verkrampfungen führen, bei mir und bei meinen Lesern.
Ich schreibe nicht, um irgendwelche verstaubten Regeln aufrecht zu erhalten oder ein “lyrisches Versmaß” zu erfüllen.
Wer das von einem Schreiber erwartet, wird sich bei mir nicht wohl fühlen.
Ich schreibe meine Poeme für Menschen.

Das Wesentliche ist in diesem Interview gesagt: http://t.co/wpM1yLh

5 Antworten zu Ich? Also gut – ich.

  1. Colin schreibt:

    Hey in Opera sieht dein Design irgendwie komisch aus.

  2. Jasper schreibt:

    Ahoi, ich bin mal so frei und poste was in deinen Blog. Sieht schick aus! Ich nutze auch WordPress seit kurzem diverse Sachen verstehe ich aber noch nicht. Dein Blog ist mir da immer eine willkommene Anregung. Weiter so!

  3. lz schreibt:

    hallo ron_hard,,
    mach weiter
    kümmer dich nicht drum
    mach es wie du denkst
    ich liebe deine schreibe
    deine notes aus dem dreckigen leben
    und der clotüte der lebendigen reize

    danke,,,ich setze einen link auf meinem blog
    lz

  4. Quatsch, “Leben an die Wand gefahren”… das sind nur die Stimmen derer, die einem die Regeln für ein “richtiges Leben” vermittelt haben (Lehrer, Eltern oder wer einen sonst noch geprägt hat)… man will gar nicht nach diesen Regeln leben, aber weil man sie früh schon irgendwie “verinnerlicht” hat, hat man manchmal diese Stimme im Kopf, die behauptet, man würde alles falsch machen… stimmt aber gar nicht.

  5. apfelesserin schreibt:

    Ich hab das Interview gerade gelesen. Gefällt mir, was Du sagst und denkst, und natürlich, dass Du Bukowski magst. Ich komm wieder her und lese!

    Lieben Gruß vom Nachbarblog
    die apfelesserin

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